Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit hat das Ziel, Kinder und Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten. Sie sollen darin unterstützt werden, ihr Leben für sie befriedigend zu bewältigen und Lösungskompetenzen für persönliche und soziale Probleme zu entwickeln.

Dabei steht Schulsozialarbeit auf zwei Säulen, der Prävention und der Beratung, bzw. Intervention. Im Rahmen der Prävention werden verschiedene Projekte vor allem in Gruppen durchgeführt. Bei der Beratung geht es dagegen um Krisenintervention insbesondere in Form von Einzelhilfe. Schulsozialarbeit ist um ein Gleichgewicht dieser beiden Säulen bemüht.

Wer sind wir?

Kirsten Stenzel, Dipl.-Sozialpädagogin

Seit dem Schuljahr 2009/10 an der Gesamtschule Walsum.
Gebäude Waldstr., Raum W014 (Tel.: 48 50 437)

Nina Boros Devi, Dipl.-Sozialpädagogin

Seit dem Schuljahr 2005/06 an der Gesamtschule Walsum.
Gebäude Kurze Str., Raum K053 (Tel.: 48 50 438)

Was wollen wir?

Wir möchten die Schule für sozialpädagogische Sichtweisen und Ideen und so auch zum Gemeinwesen hin weiter öffnen, um Ressourcen des Umfeldes noch effektiver nutzen zu können.

Das Lebensfeld Ganztagsschule wollen wir durch positive Gruppenerlebnisse und unterschiedliche andere Angebote für die Schüler/innen attraktiv gestalten. Dabei hat die Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins der einzelnen Schüler/innen eine wichtige Rolle.

Prinzipiell orientieren wir uns in und mit unserer Arbeit an den Bedürfnissen und Bedingungen in der Schule und hinterfragen diese immer wieder neu auf ihre Aktualität.

Was tun wir… für Schüler/innen?

Wir hören zu, erzählen, lachen, machen Spaß, nehmen ernst, trösten, helfen, unterstützen, motivieren, begleiten.

Bei Problemen in der Schule, im Freundeskreis, in der Familie helfen wir Dir und suchen gemeinsam mit Dir nach Lösungen, auch und gerade in akuten Krisensituationen.

Wir unterstützen Dich bei Schwierigkeiten mit Mitschüler/innen oder Lehrer/innen.

Auf Wunsch nehmen wir auch Kontakt zu sozialen Diensten, Ämtern oder anderen Einrichtungen auf.

Was tun wir… für Klassen und Gruppen?

Zur Förderung einer positiven und offenen Klassengemeinschaft führen wir soziale Trainings mit Klassen durch.

Wir bieten Projekte für sowohl gemischtgeschlechtliche oder geschlechtsspezifische Gruppen an, die je nach Bedarf interessen- oder themenorientierte Programme beinhalten.

Was tun wir… für Eltern?

Wir beraten Sie bei Problemen Ihres Kindes im Schulalltag oder zu Hause.

Wir vermitteln in Gesprächen zwischen Ihnen und den Lehrer/innen Ihres Kindes.

Ebenso können wir bei Problemen zwischen Ihnen und Ihren Kindern die neutrale Vermittler-Rolle übernehmen.

Bei Bedarf stellen wir den Kontakt zu sozialen Diensten und weiteren Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe her.

Was tun wir… für Lehrer/innen?

In sozialpädagogischen Fragen bieten wir den Lehrer/innen unserer Schule Beratung an. Je nach Bedarf und Interesse gestalten wir darüber hinaus gemeinsame Unterrichtsprojekte zu unterschiedlichen Themen für Klassen und Kurse.

Was tun wir... für das schulische Umfeld?

Mit anderen Duisburger Institutionen insbesondere aus dem Stadtteil Walsum arbeiten wir eng zusammen.

Dabei vermitteln wir zwischen unserer Schule und anderen Einrichtungen, wie z.B. Beratungsstellen, sozialen Einrichtungen oder Vereinen.

Wir nehmen an Arbeitskreisen und anderen Fachveranstaltungen teil und sind eng mit den Schulsozialpädagogen der anderen Gesamtschulen im Regierungsbezirk Düsseldorf vernetzt.

Was tun wir… sonst noch an der Schule?

Wir sind in Konferenzen dabei und ergänzen die Arbeit des Lehrerkollegiums an den unterschiedlichsten Stellen im Schulalltag.

Daneben unterstützen wir die Paten der 5. Klassen bei ihren Aktivitäten und wirken bei verschiedenen schulischen Veranstaltungen mit. (Wandertage, Projektwochen, Klassenfahrten, Unterrichtsgänge etc.)

Außerdem bieten wir wechselnde AGs an und gestalten offene Angebote (z.B. während der Mittagspausen).

Unsere Grundsätze

Jede und jeder kann frei entscheiden, ob er unsere Hilfe in Anspruch nehmen möchte oder nicht.

Wir unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht und halten uns auch daran. Allerdings werden wir häufig durch die Eltern von dieser Schweigepflicht entbunden, um optimal mit den Beteiligten (z.B. Beratungslehrer/in, Klassenlehrer/in, externen Partnern) zusammenarbeiten zu können.